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Sommerurlaub in den Dolomiten
Wo beginnt man mit der Planung eines Urlaubs in den Bergen? Mit einem Traum. Dem Traum, mit der Natur in Kontakt zu kommen, durch Wälder zu wandern, erfüllt vom würzigen Duft der Nadelbäume, und sich vom intensiven Grün und dem Blau des Himmels verzaubern zu lassen.
Dolomiten im Sommer: Ihr Guide für Sommerurlaub in den Bergen
Die Dolomiten, seit 2009 UNESCO-Welterbe, gehören zu den eindrucksvollsten Berglandschaften der Welt. Von Juni bis September zeigen sie sich von ihrer schönsten Seite und sind ein ideales Reiseziel für Wanderer, Naturfreunde, Radfahrer und Erholungssuchende. Ein Bed & Breakfast in den Dolomiten steht für eine persönliche und authentische Art des Reisens: mit regionalem Frühstück, wertvollen Tipps von Gastgebern mit Ortskenntnis und der Ruhe eines Ortes, der schnell vertraut wirkt und Erholung bietet.
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Sommerurlaub in den Dolomiten: praktische Informationen
Die Dolomiten gehören seit 2009 zum UNESCO-Welterbe und lassen sich am besten von Juni bis September besuchen, wobei Juli und August die Hauptsaison bilden.
Der ideale Monat, um Besucherströmen aus dem Weg zu gehen, ist der Juli: Die Wanderwege sind vollständig geöffnet, die Almwiesen stehen in voller Blüte, die Tage sind lang und es ist meist etwas ruhiger als im August. Der September bietet besonders viel Ruhe und eine schöne herbstliche Färbung.
Die schönsten Täler für einen Sommerurlaub sind das Gadertal (Val Badia), das Grödner Tal (Val Gardena), das Fassatal (Val di Fassa), das Villnösstal (Val di Funes), das Fischleintal (Val Fiscalina), das Fleimstal (Val di Fiemme), Cortina d’Ampezzo sowie die Brenta-Dolomiten.
Zu den wichtigsten Sommeraktivitäten gehören Wandern, Mountainbiken, Klettersteige sowie der Besuch traditioneller Berghütten, in denen regionale Spezialitäten und eine besondere alpine Atmosphäre auf die Gäste warten.
Im August geben Paare in den Dolomiten durchschnittlich etwa 100 bis 180 € pro Nacht aus (ca. 50–90 € pro Person). Dabei reicht die Spanne von rund 55 € für einfache, preisgünstige Unterkünfte bis hin zu über 390 € für gehobene und luxuriöse Häuser
Beliebte Instagram-Spots in den Dolomiten: Lago di Braies (Südtirol), Seceda (Grödner Tal), Drei Zinnen (Sextner Dolomiten)
Die schönsten Dolomitentäler für den Sommer
Jedes Tal hat seinen eigenen Charakter, seine Landschaften und seine kulinarischen Besonderheiten. Von West nach Ost, von Südtirol über Venetien bis nach Trentino: Hier finden Sie die wichtigsten Reiseziele für alle, die sich im Sommer für die Dolomiten entscheiden.
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Gadertal (Val Badia)
Das Gadertal ist das Herz der ladinischen Kultur und eines der eindrucksvollsten Täler der Dolomiten. Sas dla Crusc und die Conturines prägen das Panorama, während Corvara und La Villa ideale Ausgangspunkte für die Sellaronda und die Höhenwanderung Alta Via Nr. 2 sind. Die Region eignet sich für Familien und Wanderer aller Erfahrungsstufen.
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Grödnertal (Val Gardena)
Ortisei, St. Christina und Wolkenstein: Das Grödnertal ist das Tor zum Sellajoch und zum Langkofelmassiv. Berühmt für seine Holzschnitzkunst und kunstvoll geschnitzten Krippen, verwandelt sich das Tal im Sommer in ein wahres Wanderparadies, mit dem Naturpark Puez-Geisler direkt oberhalb.
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Fassatal (Val di Fassa)
Das Fassatal wird vom Rosengartenmassiv geprägt, dessen „Enrosadira“-Alpenglühen bei Sonnenuntergang ein besonderes Naturschauspiel ist. Canazei ist der wichtigste Ort des Tals und ein idealer Ausgangspunkt für den Fedaia-Pass, den Marmolada-Gletscher und Wanderungen im Rosengartengebiet. Die Region steht für ladinische Tradition.
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Fleimstal (Val di Fiemme)
Weitläufiger und sonniger als seine Nachbartäler ist das Fleimstal (Val di Fiemme). Es gilt als Tal des Resonanzholzes, in dem die berühmte Fichte wächst, die auch für Stradivari-Instrumente verwendet wurde. Cavalese ist der wichtigste Ort der Region und bietet im Sommer Seilbahnen in höhere Lagen zwischen dem Lagorai-Gebirge und der Palagruppe (Pale di San Martino).
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Villnösstal (Val di Funes)
Nur wenige Täler weltweit können mit der reinen Schönheit des Villnösstals (Val di Funes) mithalten. Die Geislergruppe (Odle) ragt steil über den grünen Wiesen von Ranui auf – die kleine Kirche mit den Bergen im Hintergrund gehört zu den ikonischsten Fotomotiven der Alpen. Das Tal ist klein, ruhig und ideal für alle, die Stille und authentische Naturerlebnisse suchen.
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Fischleintal (Val Fiscalina)
Versteckt im Hochpustertal liegt das Fischleintal (Val Fiscalina) und bildet das Tor zu den Sextner Dolomiten: Die berühmten Drei Zinnen, eines der meistfotografierten Bergpanoramen der Welt, sind von hier aus auf einer unvergesslichen Wanderung erreichbar. Das Tal ist autofrei – eine Seltenheit in den Dolomiten – und bietet Ruhe, Lärchenwälder und eindrucksvolle Felslandschaften.
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Agordino & Cortina d’Ampezzo
Das Dolomitengebiet in Venetien (Veneto) ist weniger bekannt und wirkt dadurch oft ursprünglicher. Das Val Fiorentina mit dem Monte Pelmo bietet eine der eindrucksvollsten Bergkulissen der Alpen, während das Agordino von kleinen Dörfern und ruhigen Wanderwegen geprägt ist. Cortina d’Ampezzo: die „Königin der Dolomiten“, ist der wichtigste Ausgangspunkt der Region – ideal für Wanderungen, Mountainbike-Touren und alpine Ausflüge.
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Brenta-Dolomiten
Die Brenta-Dolomiten (Dolomiti di Brenta) sind die einzigen Dolomiten westlich der Etsch und vom Hauptmassiv getrennt – zugleich aber ebenso spektakulär. Madonna di Campiglio ist der wichtigste Ausgangspunkt der Region: Von hier führt ein weit verzweigtes Netz aus Wanderwegen zwischen Felstürmen, Graten und Bergseen wie dem Lago Nambino. Die Gegend ist zudem gut erreichbar, besonders aus Mailand oder Verona.
Kleine, charmante Unterkünfte für Ihren Urlaub in den Dolomiten
Die schönsten Dörfer und die bekanntesten Orte
"Die majestätischen und zugleich rauen Dolomiten flößen Ehrfurcht ein. Und wenn sie dich wirklich an sich heranlassen, hast du das Gefühl, willkommen zu sein."
Silvia
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Die Sella-Gruppe
Die Sella-Gruppe ist eines der ikonischsten und eindrucksvollsten Dolomitenmassive: ein rund 3.000 Meter hohes Felsplateau, umgeben von den bekanntesten Alpenpässen – Pordoi, Sella, Grödner Joch und Campolongo. Sie bildet das Herz der Sellaronda, im Winter ein berühmter Skizirkus, im Sommer eine spektakuläre Route für Radfahrer und Wanderer.
Es gibt Berge, die man besteigt, und Berge, die einen begleiten. Der Sella gehört zur zweiten Kategorie. Beim ersten Blick von oben wirkt er rau, steil und streng.
Rund um den Sella liegen einige der schönsten und bestens erschlossenen Orte für den Sommerurlaub: Wolkenstein in Gröden, Canazei, Corvara und Arabba. Jeder Ort hat seine eigene Identität, seine Küche und seine familiengeführten B&Bs.
- 3.152 Meter – Piz Boè, der höchste Gipfel der Sella-Gruppe
- Die vier Dolomitenpässe, die ihn umgeben
- Über 500 km Wanderwege in den umliegenden Dolomiten
Sommerurlaub in den Dolomiten
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Trekking und Wandern
Von familienfreundlichen Spazierwegen bis zu anspruchsvollen Klettersteigen bieten die Dolomiten Routen für jedes Niveau. Die Höhenwege Nr. 1 und Nr. 2 gehören zu den eindrucksvollsten Mehrtagestouren Europas. In den Bergen laden Berghütten unterwegs zu einer Pause ein – mit warmen Knödeln und einem Ausblick, der den Atem raubt.
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Mountainbike und Radfahren
Der Sellaronda Bike Day schließt jeden Sommer die Pässe für den Autoverkehr und ermöglicht Radfahrern eine unvergessliche Runde um die Sella-Gruppe. Auch abseits dieser Veranstaltung bieten die Mountainbike-Strecken der Dolomiten abwechslungsreiche Abfahrten und panoramareiche Anstiege für jedes Trainingsniveau.
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Wanderungen: Wälder und Bergseen
Nicht alles spielt sich in großer Höhe ab. Die Fichten- und Lärchenwälder duften in den warmen Stunden nach Harz, und die kleinen Bergseen spiegeln den Himmel wie perfekte Spiegel. Der Karersee, der Pragser Wildsee und der Fedaia-Stausee sind feste Etappen – selbst wenn es nur für fünf Minuten ist, um innezuhalten und durchzuatmen.
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Klettern und Klettersteige
Die Dolomiten gelten als Wiege des europäischen Alpinismus. Klettersteige – gesicherte Routen mit Drahtseilen und Metallstufen – ermöglichen es auch Nicht-Alpinisten, Höhenluft zu erleben und die Faszination der senkrechten Felswände sicher zu erfahren. Zahlreiche Bergführer vor Ort begleiten auch Einsteiger.
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Ladinische und Südtiroler Gastronomie
Knödel in Brühe, geräucherter Speck, Schlutzkrapfen mit Ricotta und Spinat, Apfelstrudel, Linzer Torte sowie das herbstliche Törggelen mit Most und Kastanien. Die Küche der Dolomiten ist ein Zusammenspiel verschiedener Kulturen – ladinisch, tirolerisch und venetisch – und zeigt sich in familiengeführten B&Bs besonders authentisch, oft schon beim Frühstück.
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Astronomie und Sternenhimmel
Die Lichtverschmutzung in den Dolomitentälern gehört zu den geringsten in Italien. In klaren Sommernächten in höheren Lagen ist die Milchstraße mit bloßem Auge sichtbar. Einige Berghütten und B&Bs veranstalten zudem Astronomieabende: ein Erlebnis, das man nicht vergisst.
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Die Dolomiten und ihre Geschichte
Unter diesen Gipfeln wurde ein stiller Krieg geführt, in den Fels auf über 3.000 Metern Höhe gegraben. Noch heute finden sich entlang der Wege am Lagazuoi und am Falzarego-Pass gut erhaltene Stollen, Schützengräben und Stellungen.
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